Guter Schlaf lohnt sich

August 13, 2013 | Keine Kommentare

GetAttachment (4)Schlechter Schlaf schlägt nicht nur auf die Gesundheit sondern auch aufs Portemonnaie. Während zu den negativen Auswirkungen von Schlafstörungen auf die Gesundheit bereits sehr viele wissenschaftliche Belege vorliegen, ist die Datenlage bezüglich der finanziellen Konsequenzen eher dünn. Klar ist aber, dass Kostenfolgen bestehen: Einerseits sind dies direkte Kosten für die Behandlung der Schlafstörungen selber, andererseits indirekte Kosten aufgrund von schlafstörungsbedingten Auto- und Arbeitsunfällen sowie von Produktivitätsverlusten. Die Autoren einer australischen Studie von 2006 kamen zum Schluss, dass Schlafstörungen in Australien pro Jahr indirekte Kosten von ca. 4 Milliarden US-Dollar verursachen; dies entspricht knapp 180 Dollar pro Einwohner (Hillman DR; Murphy AS; Antic R et al. The economic cost of sleep disorders. SLEEP 2006;29(3):299-305). Umgerechnet für die Schweiz könnten sich indirekte Kosten in der Höhe von ca. 1.5 Milliarden Franken jährlich ergeben. Dabei handelt es sich eher um eine Unterschätzung, denn die australischen Forscher haben nur einen Teil der bekannten Schlafstörungen in ihre Untersuchung einbezogen. Zu diesen finanziellen Bürden kommen zusätzlich die Kosten der Behandlung der Schlafstörungen sowie der hohe Preis für die psychischen und körperlichen Probleme, die als Folge von Schlafstörungen auftreten hinzu. Die Betroffenen schöpfen auch ihr Potential nicht aus, denn schlechte Schläfer bleiben dem Arbeitsplatz häufiger fern und werden seltener befördert. Die Investition in guten und genügend langen Schlaf macht sich somit auf jeden Fall bezahlt.

Die KSM-Spezialisten führen seit Jahren im Rahmen der Gesundheitsförderung Seminare und Beratungen bei Unternehmen durch.
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MAS Remo Sigrist
Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut
Stv. Leiter Gesundheitsförderung KSM

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