Das Gedankenkarussell hat einen Stoppknopf

Dezember 7, 2015 | Keine Kommentare

Karussel

Wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme, habe ich noch dies und das zu erledigen. Schwup di wup ist es auch schon wieder Zeit, um ins Bett zu gehen. Kaum habe ich mich in mein Bett eingekuschelt, beginnen meine Gedanken ein bis dahin unberührtes Grübel-Terrain zu betreten. Plötzlich habe ich nicht nur Zeit über vieles nachzudenken, gleichzeitig bin ich meinen Gedanken ausgeliefert und kann in diesem Moment doch nichts anpacken.

Ruhelos drehe ich mich von einer Seite auf die nächste und finde keinen Schlaf, was kann ich tun?

Wenn endlose Gedankengänge einen durch die Nacht quälen, ist es wenig hilfreich schlaflos im Bett liegen zu bleiben. Besser macht man es sich mit einem Tee, etwas Musik oder einem Buch auf dem Sofa bequem und kehrt erst wieder ins Bett zurück wenn man wieder schläfrig wird. Dabei ist Geduld eine wichtige Lektion. Es kann bis zu 45 Minuten dauern, bis der Körper wieder in den nächsten Schlafmodus fällt.

Wie verhindere ich aber, dass sich das Gedankenkarussell überhaupt zu drehen beginnt? Grundsätzlich ist es wichtig Sorgen, Ängste und andere Plagegeister im Kopf  vor dem Schlafzimmer abzulegen. Das Gedankenkarussell beginnt sich erst gar nicht zu drehen, wenn der Motor dafür heruntergefahren ist. Dies lässt sich zum Beispiel durch entspannende Aktivitäten vor dem Schlafengehen erreichen. Ein Spaziergang mit dem Partner, ein entspannendes Hobby, Musikhören oder auch gezielte Entspannungsmethoden, wie Tai-Chi, progressive Muskelrelaxation können helfen den Körper herunterzufahren.

Gibt es einen Stoppknopf für hartnäckige Gedankenplagen?

Grübel-Gedanken, die schon beim Zubettgehen im Kopf lauern, lassen sich stoppen, in dem man sie aufschreibt und diese Liste vor dem Schlafzimmer ablegt und damit für den Moment abhakt. Morgen ist ein neuer Tag!

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